Zur Sache

Fakten und Gerüchte

Aus einzelnen Maßnahmen und Ideen wurde aktuell ein Gesamtpaket geschnürt, das wir hier unter der Bezeichnung „Projekt Sportleistungszentrum“ bündeln. Die drei wichtigen Bestandteile sind die Punkte 1-3. Diese sollen in der aktuellen Planung als Gesamtpaket untersucht werden. Allerdings sind nach aktueller Einschätzung der Gemeinde weder 1 noch 2 ohne den Punkt 3 umsetzbar.

  1. Regionalliga-taugliches Fußballstadion (lt. DFB: mind. 2.500 Plätze) mit Ausbauoption für Tribünen (Kosten trägt Gemeinde)
  2. Handball-/Mehrzweckhalle mit Tribüne (1.400 Plätze) sowie angrenzendem Sportcamp mit rund 60 Betten (Investor + Gemeinde), u.a. für die „Frogs“ und Veranstaltungen/Messen
  3. Umfahrt („Umgehungsstraße“ zwischen Kisdorfer und Götzberger Str., ca. 2.000 Fahrzeuge täglich + zusätzliches Verkehrsaufkommen Sportleistungszentrum)
  4. Parkplatz (Großparkplatz für die Besucher)
  5. Umwandlung der Fussballplätze (Naturrasen- in Kunstrasenplatz)
  6. Natürlicher Lärmschutzwall (Erdwall mit Bepflanzung)

Die offiziellen Unterlagen dazu werden vom Kultur- und Sportausschuss (KSA) veröffentlicht und sind unter Links aufgeführt. Viele der Punkte sind noch nicht vollständig für die Öffentlichkeit formuliert. Sobald die Gemeinde bzw. der Kultur- und Sportausschuss konkrete Fakten benennt, werden wir dies hier entsprechend ergänzen bzw. korrigieren.

Skizze des Kultur- und Sportausschusses

Skizze_SLZ_KSA_201507

Die offiziellen Unterlagen dazu werden vom Kultur- und Sportausschuss (KSA) veröffentlicht und sind auf unserer Internetseite unter der Rubrik „Links“ aufgeführt.

 

Die sachlichen Probleme

Die Gemeinde plant ein schönes Projekt, nur leider am falschen Standort.

  • Sportpark Henstedt liegt angrenzend an zwei Wohngebieten, die mit deutlich höherer Lärm- und Lichtbelästigung rechnen müssen
  • Standortwahl ist aktuell nicht nachvollziehbar – fehlende Transparenz im bisherigen Auswahlverfahren
  • Fehlende Infrastruktur (AKN, Autobahn, Bus, Straße, Fahrradweg)
  • Die notwendige Umfahrt muss in unmittelbarer Nähe zum „Naherholungsgebiet Schulwald“ gebaut werden und trennt dies von den umliegenden Wegen ab.
  • Durch die notwendige Umfahrt, weitere notwendige Infrastrukturmaßnahmen und erhöhte Lärmschutzauflagen entstehen noch nicht näher bezifferte Kosten (Gemeindehaushalt?). Ein Kostenvergleich zwischen den verschiedenen Standorten hat bisher nicht stattgefunden.
  • Die Besucherströme werden über die bestehende Infrastruktur anreisen, d.h. über die A7 und die AKN und müssen dann quer durch den Ort geführt werden (Wesselkreuzung, Schäferskamp, Beckersberg, Bgm.-Steenbock, Maurepass, Kisdorfer, Nordersteder, Dorfstraße)
  • Das bisherige „Leben im Grünen“ wird nicht mehr möglich sein
  • Ein echter Lärmschutz für die Bewohner (u.a. auch im Bereich Hohenbergen) ist bisher nicht berücksichtigt
  • Für den Großparkplatz sind hunderte von Parkplätzen nötig. Zur Vorstellung: Aldi Kisdorf verfügt über ca. 150 Parkplätze

Die persönlichen Probleme der unmittelbaren Anwohner

  • An 7 Tagen in der Woche ganztägig Lärm bis nach 22.00 Uhr
  • Anliegerstraßen werden als naheliegende Ausweichparkplätze genutzt (inklusive weiterer Lärmbelästigung)
  • Keine Entspannung nach Feierabend und an Wochenenden
  • In der dunklen Jahreszeit Belastung durch Flutlichtbeleuchtung (schon jetzt in einigen Häusern an den Fußballfeldern einschlafstörend)
  • Langfristige gesundheitliche Folgen durch „physiologischen Stress“ (Dauerstress) – Verkehr, Fussball
  • Besonders betroffene Anwohner: Bürgermeister-Steenbock-Straße (BGM), Op’n Wiehbusch, Hellhörn, Hohenbergen, Hasselbusch, Op’n Ellerhoop